[Rezension] Mary Simses – Der Sommer der Blaubeeren

In meiner noch recht kurzen Zeit als Buchbloggerin kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass dieses Buchpaket ein ziemliches Highlight darstellt. Als mich kürzlich dieses Paket vom blanvalet Verlag und Blogg dein Buch erreichte, habe ich ziemlich selig strahlt.
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Wenn einen schon ein solch liebevoll verpacktes und gestaltetes Paket erreicht, möchte man es am liebsten genau SO ins Regal stellen, oder? Aber dann wäre ich nicht in den Genuss dieses Buches und dem echt tollen Becher gekommen. Der ist übrigens ziemlich hochwertig aus Porzellan und nicht aus Plastik. Da werde ich sicherlich viele Jahre meine Freude dran haben. Danke dafür!

Nun aber zum Buch:
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[lightgrey_box]Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …[/lightgrey_box]

Ellen ist eine typische Upperclass-New-Yorkerin: Erfolgreiche Anwältin, elegante Outfits und ein Verlobter aus gutem Hause und politischen Ambitionen. Dann fährt sie auf’s Land und entdeckt eine völlig neue Seite an sich. Kommt euch das bekannt vor? Spontan fallen mir wohl 4 RomComs ein, die mit einem ähnlichen Setting beginnen. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch: Ich LIEBE RomComs! Dieses warme Gefühl, das sie bei einem hinterlassen, die witzigen Dialoge und die romantischen Momente. Ach, manchmal tut ein wenig Zuckerguss dem Alltag doch gut.
Und genau das ist dieses Buch: Zuckerguss. Man ahnt bereits auf den ersten Seiten wohin sich das Ganze (über Umwege und mit Überraschungen) entwickeln wird, aber es ist unheimlich schön und entspannend die leicht tollpatschige, kluge und liebenswerte Ellen auf ihrem Weg dorthin zu begleiten. Sie fällt direkt am ersten Tag in dem kleinen Ort in Maine ins Meer und muss gerettet werden. Sofort hat sie ihren Spitznamen – die Schwimmerin – weg und die gesamte Gemeinde zieht sie damit liebevoll auf.
Wirklich spannend fand ich neben der Verwicklungen im Liebesleben von Ellen die Geschichte ihrer Großmutter. Für sie ist Ellen nach Beacon gekommen, um ihren Entschuldigungsbrief ihrer Jugendliebe und ehemaligen Verlobten zu übergeben. Dabei findet sie Dinge über die Persönlichkeit ihrer Großmutter heraus, die ihr helfen langsam zu verstehen, warum sie Beacon, ihren Verlobten und ihr altes Leben verlassen hat.
Wo es bei der Handlung vielleicht etwas platt zugeht, ist der Stil der Autorin leicht und bisweilen poetisch. Man spürt ihre Liebe zu Maine und der Landschaft dort. Das Buch ließ sich entsprechend schnell lesen. Ein richtiges Flutschbuch!

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Besonders schön fand ich das thematisch passende Rezept, das in den die Coverklappen abgedruckt wurde. Das Rezept entspricht dem im Buch erwähnten von der Großmutter – eine tolle Idee. Ich habe es nachgebacken und liebe es! Das ist sooo lecker.
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Fazit: Ich kann mir für den Sommerurlaub kaum ein besseres Buch vorstellen als diese charmante Geschichte über Liebe, urige Kleinstädte und Momente, in denen das Leben alle Pläne über den Haufen wirft.
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Mary Simses – Der Sommer der Blaubeeren
Verlag: blanvalet
Taschenbuch, 416 Seiten, 9,99€
Leseprobe 

Ein Rezensionsexemplar vom blanvalet Verlag und Blogg dein Buch. Vielen Dank!