Monatsrückblick – März 2019

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Der März brachte für uns beide Urlaub, ein paar Überraschungen und ein ganz besonderes Event – die Leipziger Buchmesse.

Für Maike war es der erste Besuch auf der Messe, Mareike war vor einigen Jahren schon einmal dort und erinnerte sich zum Glück noch an die ein oder andere Abkürzung. Denn es war wirklich so voll, wie die anderen immer geschrieben haben. Und alle hatten unheimlich viel Zeit, durch die Gänge zu schlendern. Vor allem bleiben uns aber die vielen tollen Begegnungen und Gespräche in Erinnerung, die wir in der doch recht kurzen Zeit hatten. Es war toll, viele bekannte Gesichter mal wieder zu sehen und einige Leute neu kennen zu lernen. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

Hier

ZEITLOS| Der Klassiker Mildred Pierce in einer tollen Neuübersetzung
WALDFLUCHT| Der neue Roman von Nell Leyshon Der Wald erzählt von den Auswirkungen des Krieges auf eine Mutter-Sohn-Beziehung .
GRL PWR| Lisa Klein hat mit Ich, Ophelia die Geschichte Hamlets neu erzählt.
KÜCHENLIEBE| Nigel Slater ist Maikes neue große Kochbuch-Liebe.
FEMINISMUS| Mareike fragt sich, wie weibliche Vorbilder ohne Abwertung funktionieren können.
gthgf https://nord-seiten.de/nigel-slater-ein-jahr-lang-gut-essen/
BÄRTIG| Die Bartfrau ist ein besonderes Kinderbuchhighlight.

Gelesen|

Maike: Immerhin drei Bücher habe ich im März gelesen und zwei davon auch beendet. Ein echtes Schätzchen ist “Der vorletzte Samurai” von Dennis Gastmann, das ungeahnte Einblicke in das Land der aufgehenden Sonne mit sich brachte. Ein Kollege hatte mir “Caravan” von Marina Lewycka geliehen, das ich in kürzester Zeit durchgelesen hatte (Kategorie: souverän leichte Unterhaltung). Und dann lag auf meinem Sofa noch “Glücklich die Glücklichen” von Yasmina Reza, das ich nach 50 Seiten entnervt abgebrochen habe. Die unsortierten Gedanken der Figuren gingen mir zu sehr auf den Sender.

Mareike: Nachdem die beiden Monate davor recht viel gelesen wurde, habe ich im März kaum ein Buch aufschlagen können. Und wenn, dann habe ich sie nach wenigen Kapiteln abgebrochen. Gerade mag mich kaum ein Buch fesseln.
Immerhin habe ich “Frau im Dunkeln” von Elena Ferrante als Hörbuch genossen. Da ich sonst mit ihren Büchern nicht viel anfangen konnte, hat mich dieses hier durchaus fesseln können.
Abgebrochen habe ich hingegen “Scharnow” von Bela B. Felsenheimer, das mich leider aufgrund der Frauendarstellung in den ersten Kapiteln massiv abgestoßen hat.
Auch beim Lesen habe ich mehrere Titel abbrechen müssen, weil ich einfach nicht reinkam. Dazu folgt aber die kommenden Tage ein kleiner Artikel.
Begeistert haben mich hingegen zwei schlanke Titel, die ich in meiner Urlaubswoche einfach mal jeweils an einem Tag weggelesen habe.
Zum Einen “Unwetter” von Marijke Schermer über eine Ehe, die auf einer Lüge aufbaut. Zum Anderen “Kick-Ass Women” von Mackenzie Lee, das mich mit jeder einzelnen Biografie überraschen und unterhalten konnte.

Gesehen|

Maike: Ok, das ist wirklich keine Kategorie, zu der ich sonderlich viel beitragen kann. Ich versuch es trotzdem, hab ich doch immerhin eine halbe Staffel “The Umbrella Academy” auf Netflix geschaut. Ich habe mich köstlich amüsiert, aber eines abends einfach nicht weitergeschaut. Vielleicht im April?

Mareike: Nette Unterhaltung war mein Sehthema im März. Ich habe auf Netflix eigentlich nur Wohlfühlserien geschaut. “The Big Bang Theory“(Staffel 11), “One Day at a Time” (Staffel 2 und 3) und “Modern Family” (Staffel 7) habe ich immer mal beim Putzen, Aufräumen oder wenn ich zu müde zum Lesen war geschaut.
Immerhin war ich einmal im Kino und habe den bezaubernden Film “Beale Street Blues” gesehen. Sehr stimmungsvoll und mit viel Ruhe inszenierte Verfilmung von James Baldwins Roman.

Gemacht|

Maike: Im März hatte ich eine weitere Woche Urlaub und habe die Zeit genutzt, endlich mein Arbeitszimmer einzurichten. Ich mag es fast nicht zugeben, aber in den letzten zweieinhalb Jahren habe ich einen Schreibtisch zuhause schon sehr vermisst. Außerdem habe ich mich endlich einem meiner guten Vorsätze gewidmet und angefangen, mich mit meinen Finanzen auseinander zu setzen. Da wird es in den kommenden Monaten noch einiges an Arbeit geben.

Mareike: Ich hatte ebenfalls eine Woche Urlaub im März. Gemerkt habe ich davon leider nicht viel. Denn wir haben beschlossen, auf Haussuche zu gehen. Ein sehr emotionales Thema und einmal hätte es bereits fast geklappt. Entsprechend wenig Zeit für Literatur war da.
Eine Nacht haben wir in einem Familienhotel direkt in der HafenCity von Hamburg verbracht und ein wenig Tourikram erlebt. Das war sehr schön!
Außerdem hatte ich ein ganz besonderes Frühstück mit Kirsten Boie. Der Oetinger Verlag hatte mich und viele tolle Familienbloggerinnen zu einem Frühstück mit der Erfolgsautorin zum Thema “Was macht ein gutes Kinderbuch aus” geladen. Für mich als Fan seit meiner Kindheit ein ganz besonderes Erlebnis.

Wir hoffen, dass euer März ebenfalls abwechslungsreich und voller schöner Momente war.
Die ersten Tage des Aprils sind rum und wir hatten bereits einige schöne literarische Begegnungen und freuen uns schon, euch davon zu berichten.

Eure Maike und Mareike

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