[Kehrwoche 2016] Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher

[Kehrwoche 2016] Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher

Heute endet auch schon wieder unsere Kehrwoche. Und wir können sagen, dass sie ein voller Erfolg war. 
Wir haben gemeinsam mit vielen anderen engagierten Bloggern auf dem Blog aufgeräumt, auf unser Jahr 2015 zurückgeschaut und nun wollen wir endgültig Platz auf dem SuB schaffen. Heute Abend ab 19 Uhr wollen wir mit euch mal wieder eine Lesenacht veranstalten.
Im Mittelpunkt stehen wieder die berüchtigten aufgeschobenen Bücher. Gemeinsam wollen wir ihnen hier nach eine Chance geben und uns gegenseitig motivieren, das ein oder andere vielleicht doch noch zu beenden.
Jeder sollte sich heute ein paar Minuten auf die Suche nach aufgeschobenen, abgebrochenen und unbeendeten Büchern machen. Ein kleiner Tipp: Die verräterischen Lesezeichen, die aus manchen Büchern hervorschauen, bringen euch auf die richtige Spur.
Ihr könnt euch ab jetzt unter diesem Artikel für die Lesenacht anmelden. Schreibt einfach unten einen Kommentar mit eurem Namen und dem Kanal, über den ihr teilnehmt. Wir werden wieder unter diesem Beitrag ab 19 Uhr Fragen oder Aufgaben veröffentlichen, die ihr in den Kommentaren, bei Twitter oder auf eurem eigenen Blog beantworten könnt. Offizielles Ende wird etwa Mitternacht sein, ihr könnt aber jederzeit für euch persönlich aufhören.

Wir freuen uns, folgende Mitleser begrüßen zu dürfen:

Heike von umblaettern.com
Pimi von Pimisbuecher
Nanni von Fantasie und Träumerei
Kerstin von Wörterkatze
Mikki von theloyalme
Kathrin von Phantasiegreisen
Tessa von Testas-Bücherwelt
Nomnivor von Bücher verschlingen
Frauke via Twitter
Miriam von Emmibooks
Sandra von BuecherGoere
Stephie von Sundaystephie
Philip von BookWalk
Marina von Nordbreze
Book Marley von Bookmarley.de
Achtarmer via Twitter
Sarah von Sarahsuperwoman
Lauretta von Mehr als nur Geschichten
Maria von Leseratten sind keine Tiere
Corinna via Twitter
Sandy von Nightingale’s Blog
Franziska von Fraencis Daencis
Franzi von Lovelymixblog

19 Uhr – Startschuss!
Herzlich Willkommen an alle Teilnehmer der Leserunde. Vermutlich wird wieder ein Großteil der Action auf Twitter stattfinden. Uns findet ihr dort unter @herzpotenzial
Die erste Frage des Abends lautet:
Mit welchem Buch startet ihr in den Abend und warum?
Mareike:
Ich lese gerade noch einen Text für die Arbeit, den ich leider auch etwas (sehr) aufgeschoben habe. Da bin ich aber sehr gut vorangekommen, also kann ich in der kommenden Stunde hoffentlich mit “Die alltägliche Physik des Unglücks” von Marsha Pessl beginnen.
Maike:
Ich starte mit Edith Wartons “Zeit der Unschuld”, dass ich ja auch im Post am Mittwoch erwähnt hatte *hüstel*. Bisher komme ich aber nicht so gut voran wie ich es erwartet hätte, daran hat sich trotz der längeren Pause von diesem Buch nichts geändert. Faszinierend ist es trotzdem!

20 Uhr – Wie steht es um das aktuelle Buch? Kann es euch fesseln oder greift ihr nun zu einem neuen?
Mareike:
Puh, gerade muss ich noch all die Namen und Blogs nachtragen, dann schlage ich endlich “Die alltägliche Physik des Unglücks” auf. Bin gespannt – auch wenn mir hier alle eher weniger Mut machen, dass es sich wirklich lohnt…
Maike:
Immer noch Edith Wharton, immer noch zu langsam für meinen Geschmack. Lange halte ich das nicht durch…

21 Uhr- Blicken wir doch noch mal auf das letzte Jahr zurück: welches war das letzte Buch, dass ihr abbrechen musstet? Oder passiert euch so etwas einfach nicht?
Mareike: Das war bei mir – nachdem ich mich fast bis zur Hälfte durchgequält hatte – “Die Kleiderdiebin” Natalie Meg Evans. Was für ein wahnsinnig, wahnsinnig langatmiges Buch. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass so viele Handlungsstränge angefangen wurden, ohne dass sie eine wirkliche Funktion hatten. Leider fühlt sich “Die alltägliche Physik des Unglücks” gerade ziemlich ähnlich an. Ich schaue ständig auf die Seitenzahl und hoffe, dass endlich mal etwas Strukturierendes passiert.
Maike: Ich tue mich mit dem Abbrechen von Büchern wirklich schwer. Lieber quäle ich mich bis zum Ende und jammere dabei die ganze Zeit, wie hart das doch ist. Manchmal hat man Glück und es wird zum Ende hin besser. Ging mir 2015 so mit “Die wilde Ballade vom lauten Leben”. Aber generell habe ich hier wirklich Glück, echte Nieten sind selten auf meiner Lese-Liste.

22 Uhr – Es wird langsam spät. Bei uns setzt jetzt das traditionelle Müdigkeitstief ein. Deshalb unsere Aufgabe: Zeigt uns eure Verpflegung! Wir möchten ein Foto von euren Wachmachern in der Lesenacht sehen. Ob Schokolade, Wein, Kaffee, Tee oder Chips – wir sind gespannt auf eure Bilder!

Lesenacht_Tee

Frischer Tee bei Mareike

23 Uhr – Jetzt mal Hand aufs Herz: Wenn ihr euch eure aufgeschobenen Bücher so anseht, erkennt ihr da Gemeinsamkeiten?
Mareike: Ja, bei mir ist das recht leicht zu erkennen: Es sind Bücher, die ich geschenkt bekommen habe oder die eine gewisse Dicke überschreiten. Versteht mich nicht falsch: Ich freue mich immer sehr über Buchgeschenke! Aber irgendwie rutschen sie schnell auf meiner Leseliste hinter meinen Wunschbücher weiter nach hinten. Ähnlich verhält es sich bei Büchern mit über 400/500 Seiten. Bei der Vorstellung, einen solchen Schinken tagelang mit mir auf dem Arbeitsweg rumzuschleppen motiviert mich irgendwie nicht so.
Maike: Nein, um ehrlich zu sein nicht. Besonders bei meiner heutigen Auswahl fällt es auf. Es ist ein Buch einer Autorin dabei, die ich sehr gerne lese und das ich mir selbst (und sehr sorgfältig) ausgesucht habe. Es scheint wirklich darauf anzukommen, ob ich in der richtigen Stimmung für meine jeweilige Lektüre bin.

0 Uhr – Abschluss. Wir haben es geschafft. Die meisten sind inzwischen schon schlafen gegangen. Es waren sehr schöne Unterhaltungen auf Twitter im Gange und es war so viel los, dass die meisten gar nicht so viel zum Lesen gekommen sind. ;)
Aber es hat wieder richtig viel Spaß gemacht.
Unsere letzte Bitte am Ende: Wenn ihr Anregungen oder Kritik an der Lesenacht habt, schreibt uns gern!
Vielen, vielen Dank für all die lebhaften und engagierten Beiträge in unserer Kehrwoche. Wir sind immer noch überwältigt von der Resonanz und versprechen, dass das nicht die letzte Aktion in dieser Form gewesen ist.

Eure Maike und Mareike