Endlich Nachschub! Die neuen Bände der “Little People, Big Dreams”-Reihe sind da

Endlich Nachschub! Die neuen Bände der “Little People, Big Dreams”-Reihe sind da

Inzwischen ist es mehr als eine kleine Sammlung. Das Goldkind wird inzwischen seit einigen Jahren von der Reihe “Little People, Big Dreams” begleitet. In jeder Buchhandlung wird geschaut, welche Bände wir noch nicht haben. Nicht selten wird das gerade wieder angesparte Taschengeld für einen neuen Band ausgegeben.

Gerade sind wieder neue Bände erschienen. Auf der Themenseite bei Suhrkamp zu “Little People, Big Dreams” könnt ihr alle neuen Bände sehen.

Bei uns sind zwei ganz besondere Titel eingezogen, auf die wir uns schon lange gefreut haben. Zum einen “Ruth Bader Ginsburg” (meine persönliche Heldin!), und zum anderen “Mahatma Gandhi”, ein absolut überfälliger Band.

Wie immer sind die Bücher in einem sehr eigenständigen, der jeweiligen Epoche und Persönlichkeit angemessenen Stil dargestellt, und wie gewohnt ist der Erzählstil perfekt für kleine, neugierige Entdecker:innen.

Besonders schön an dem Band zur kürzlich verstorbenen Richterin am Obersten Gericht der USA: Es wird betont, wie innig und gleichberechtigt ihre Partnerschaft zu ihrem Mann Marty war. Ihre klugen Entscheidungen und Urteile standen immer in Verbindung mit den Werten, die ihr ihre Mutter vermittelt hat. Hier ist es der Autorin Maria Isabel Sánchez Vegara besonders gut gelungen, dem Reihennamen gerecht zu werden: Man versteht sehr gut, was die kleine Ruth angetrieben hat und wie sie zu der gefeierten Gleichberechtigungsikone werden konnte. Und das auch schon im Kindergartenalter.

Den Band zu Mahatma Gandhi fand ich etwas weniger rund, aber auch insgesamt sehr schön erzählt. Seine jungen Jahre und auch seine Zeit als Anwalt in Südafrika waren mir nicht so präsent und ich hätte mir noch ein paar Sätze mehr zu seiner Protestbewegung gewünscht. Auch wird nicht richtig deutlich, dass er maßgeblich an der Unabhängigkeitsbewegung Indiens beteiligt war. Dass sich die britische Regierung aus Indien zurückzog, wird nicht direkt erwähnt. Oft bin ich Fan von “weniger ist mehr”, doch in diesem Fall hätten ein paar Sätze zur Kolonialzeit und zur Unabhängigkeit Indiens dem Buch gut getan. So bleibt einiges erklärungsbedürftig.

Trotzdem ist auch dieser Band wieder ein schöner Baustein in der Bibliothek der großen Träumer und Träumerinnen, die die Welt verändert haben. Ich spüre, wie die positive Aufbruchstimmung der Bücher die Kinder, aber auch mich, jedes Mal inspiriert und motiviert.