DURCHGELESEN – Drei Empfehlungen im Oktober (mit kleinem Aber)

DURCHGELESEN – Drei Empfehlungen im Oktober (mit kleinem Aber)

In den letzten Monaten habe ich etliche Bücher gelesen. Ein paar mehr als bei vollem “Blogbetrieb”, wenn man so will. Deshalb habe ich mich entschieden, euch ein paar der gelesenen Bücher in Sammelposts vorzustellen. Dieser hier enthält Bücher, die ich überwiegend gut bis richtig gut fand. Doch sie alle haben ein Aber, weshalb ich mich gegen eine ausführliche Besprechung entschieden habe. An sich finde ich diese Form der Besprechung angenehm. Ich kann euch einen Eindruck vermitteln und für mich versuchen, ganz knackig zu formulieren, was mir gefallen hat.

 

SARAH PERRY : DIE SCHLANGE VON ESSEX|
Ein historischer Roman über die junge Witwe Cora Seaborne, die gemeinsam mit dem Pfarrer William Ransome dem Geheimnis um das Monster im See auf die Spur geht. Spannend vor allem deswegen, weil es trotz sympathischer Ehefrau des Pfarrers gewaltig zwischen den beiden knistert. Zudem gibt es da noch Einblicke in die Anfänge der Chirurgie und die Archäologie. Dies ist ein vollgepackter Roman, der mich gut unterhalten hat. Ein richtiger Herbstschmöker mit Nebel, etwas Grusel und ein paar Flirts. Doch irgendwie fehlte das gewisse Etwas, um mich restlos zu begeistern – die Geschichte hätte im letzten Drittel an Fahrt aufnehmen müssen, stattdessen plätscherte sie in ihr nettes Ende.

 

 

Der Roman Und es Schmilzt von Lize Spit auf einem Couchtisch liegen

LIZE SPIT : UND ES SCHMILZT|
Dieses Leseerlebnis geht unter die Haut: Ziemlich deprimierender Roman über die teilweise sehr grausame Kindheit und Jugend eines Mädchens, die sich nach der Freundschaft von zwei Gleichaltrigen sehnt und deswegen sogar bereit ist, andere und auch sich selbst zu verraten. 
Intensiv und voller Wehmut erzählt Lize Spit in ihrem Debütroman von den Ereignissen eines Sommers, die sich verselbstständigen. 
Toller Schreibstil, intensiv und schwermütig. Leider suhlt sich die Protagonistin im Selbstmitleid. Die Hauptfigur Eva hätte auch als flammender Racheengel in ihr altes Kaff zurückkehren können, dann wäre das wohl mein Lieblingsroman geworden.

 

 

 

GRÉGOIRE HERVIER : VINTAGE| Ein mysteriöser, millionenschwerer Sammler gibt Thomas Dupré den Auftrag, einen sagenumwobenen Prototyp einer Gitarre aus den späten 50ern zu finden – die Gibson Moderne. Sein Weg führt ihn nicht nur quer über den Erdball und zu einigen sehr wichtigen Orten der Musikgeschichte von Blues und Rock, sondern auch zu Verrückten, Virtuosen und seltsamen Musikern. Ein rasanter Roadtrip voller Action, Musikwissen und der ein oder anderen Leiche. 
Das perfekte Buch für jeden Musikfan. Mir wurde es zum Schluss etwas zu abgedreht.

 

 

Was sagt ihr? Konnte ich euch neugierig machen?
Wenn euch die Form gefallen hat, würde ich mich ebenfalls über einen Kommentar freuen!

Eure Mareike

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