Auf einen Cocktail mit Hemingway

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Meine Liebe zu Hemingway und seinen Werken ist ja mittlerweile allgemein bekannt. Doch ich war mir immer sicher: Mein Bild des Autors ist ein ziemlich verklärtes! Auch wenn ich ihn für einen eher schwierigen Zeitgenossen halte, der sich vor allen Dingen durch seine Worte Feinde machte, ich würde gerne mal mit ihm ein paar Cocktails trinken gehen!
Aber jetzt wollte ich es doch etwas genauer wissen: Wer genau war eigentlich die Person, der ich so viel Zuneigung / Bewunderung / Liebe entgegenbringe und was hat sie außer Schreiben alles im Leben erreicht? In solchen Momenten lautet für mich der logische Schritt, dass ich zu einer Biografie greife. Denn ich kann ja leider nicht mehr mit Hemingway persönlich um die Häuser ziehen und mir von ihm aus seinem Leben erzählen lassen.

Hartliebs Bücher oder “Schatz, lass uns Buchhändler werden”

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Heute soll es mal um ein Buch gehen, dass schon seit einiger Zeit über diverse Blogs geistert: “Meine wundervolle Buchhandlung” von Petra Hartlieb. Dabei handelt es sich um eine verträumte oder gar verklärte Erzählung über diese eine Traum-Buchhandlung, die wohl die meisten Bibliophilen irgendwo mit sich herumtragen, sondern um einen Tatsachenbericht. Denn Petra Hartlieb und ihr Mann Oliver besitzen eine Buchhandlung, mitten in Wien. Und als ich sie auf der Buchmesse getroffen habe bestätigte sie mir: Es ist alles so geschehen!

Bücherliebe für die Ohren: Helene Hanff – 84 Charing Cross Road (Hörbuch)

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[lightgrey_box]Durch Zufall stößt die amerikanische Bühnenschriftstellerin Helene Hanff Ende der vierziger Jahre auf die Adresse eines kleinen Antiquariats in London. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Die Autorin greift zum Stift, ohne zu ahnen, dass diese ersten Zeilen der Beginn einer jahrzehntelangen Brieffreundschaft sind.[/lightgrey_box]

Helene Hanff schrieb seit den 1930er Jahren Theaterstücke und später auch Fernsehstücke. Als sie 1970 ihren Briefwechsel mit dem Londoner Antiquariat Marks&Co. und besonders dessen Haupteinkäufer Frank Doel veröffentlichte, wurde dieses Buch in England und den USA ein Überraschungserfolg.

Susan Sontag – The Doors und Dostojewski

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[lightgrey_box]Begegnung mit einer intellektuellen Ikone: “Die meisten meiner Gedanken entwickle ich im Gespräch.” 1978 treffen sich Susan Sontag und Jonathan Cott zum Interview. Erst in Sontags Pariser Wohnung, dann in ihrem Loft in New York. Entstanden ist ein vielseitiges Gespräch, das Susan Sontag als Denkerin zeigt, vor der kaum ein Thema sicher war, Feminismus, Fotografie, Ästhetik, Ideologie, Chuck Berry und Friedrich Nietzsche, und die sich keinen Deut um die Trennung von Hoch- und Popkultur scherte: “Rock ‘n’ Roll hat mein Leben verändert.” Auch in ihr Privatleben gewährt sie Einblick und erzählt von ihrer Krebserkrankung, die sie zu einer ihrer wichtigsten Publikationen, “Krankheit als Metapher”, veranlasste.[/lightgrey_box]

[Rezension] Carolyn Robb: Königlich und Köstlich – Für die Königin kocht man auch nur mit Wasser ;)

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Der Callwey-Verlag und Bloggdeinbuch.de haben mir im Rahmen der Aktion “Schönstes Buchgeschenk zu Weihnachten” ein Kochbuch zur Verfügung gestellt. Ein Kochbuch… ohje, was genau habe ich mir dabei nur gedacht. Ausgerechnet mir, die schon an einfachen Rezepten scheitert, weil ich die (wohl logischen) Zwischenschritte nicht erahnen kann und deshalb mit großen Fragezeichen beim Kochen an den Anweisungen verzweifle. Aber das wunderschön schlichte Cover mit Union Jack hat mich einfach so sehr gereizt, dass ich kurz all die kleinen Misserfolge mit anderen Büchern einfach ausgeblendet habe.

[Rezension] Wohnideen aus dem wahren Leben – oder wie man mich mächtig neidisch machen kann

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Schaut ihr euch auch gern Wohnblogs an? Ich entwickle da langsam eine Sucht für. Ich schaue mir all die Ideen an und denke mir “Ja, genau, müsstest du mal… das könntest du doch… hey, so eine gute Idee”. Aber meist klicke ich mich dann weiter durch meinen Newsfeed und habe alle “müsstest, könnest, sollest” ganz schnell wieder vergessen. Ich bin dann eben doch ein sehr haptischer Mensch.