Sarah Kuttner – Kurt

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Den letzten Roman von Sarah Kuttner “180 Grad Meer” habe ich sehr geliebt, denn sie erzählt darin vom Erwachsenwerden und dem Aussöhnen mit den eigenen Eltern und der eigenen Vergangenheit.
Ihr neuer Roman ist nun ein Stück erwachsener und erzählt vom Einfinden in die (Stief-)Mutterrolle, von Trauer, Verlust und der Entdeckung der eigenen unperfekten Spießigkeit im brandenburgischen Vorland.

Kristine Bilkau – Eine Liebe, in Gedanken

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Anfang April waren Mareike und ich bei der Geburtstagsfeier des Moka-Magazins. Mit dabei war auch Kristine Bilkau, die aus ihrem zweiten Roman “Eine Liebe, in Gedanken” las und im Gespräch mit Karla Paul von der Entstehung des Romans berichtete.

Licht über dem Wedding – Nicola Karlsson

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Bei diesem Buch kann ich ganz offen zugeben, dass ich es einzig wegen des Covers gelesen habe. Diese Frau, die mitten in der Bewegung festgehalten wurde, scharf und zugleich unscharf – dunkles Haar auf hellem Grund – fasziniert mich. Darüber die schlichte, moderne Schrift, der orangene Buchrücken als einziges Farbelement runden den Hingucker ab. Mich packt sowas. Ich will wissen, wer sie ist und was für eine Geschichte sie zu erzählen hat.

Monatsrückblick – April 2019

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Das war auch schon wieder der April. Der Monat hat uns einige schöne warme Tage beschert und jetzt ist alles tatsächlich grün. Bei uns beiden ist wie immer viel los. Doch arbeiten wir beide an großen Themen, die uns wichtig sind. Dass wir trotzdem zum Lesen kommen, ist fast ein kleines Wunder. Dabei fing der Monat ganz besonders an: MOKA Magazin hatte zum Geburtstagsbrunch eingeladen und es war ein ganz besonderer Vormittag mit vielen inspirierenden und spannenden Frauen. Wir stellen sie euch weiter unten vor.

Alte weiße Männer – Sophie Passmann

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Als klar war, dass Sophie Passmann ein Buch über alte, weiße Männer schreiben würde, wurde ich im vergangenen Jahr sehr hellhörig. Die Kritik, die ihr deshalb bereits im Vorfeld entgegenschlug, schoss mir ebenfalls zunächst durch den Kopf. Noch ein Buch über privilegierte Männer? Ist die Literaturgeschichte nicht voll von Büchern, die die Perspektive des weißen, gebildeten, mächtigen Mannes wiedergibt und dadurch tradiert, ja quasi zur unumstößlichen Geschichtsschreibung macht?