Licht über dem Wedding – Nicola Karlsson

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Bei diesem Buch kann ich ganz offen zugeben, dass ich es einzig wegen des Covers gelesen habe. Diese Frau, die mitten in der Bewegung festgehalten wurde, scharf und zugleich unscharf – dunkles Haar auf hellem Grund – fasziniert mich. Darüber die schlichte, moderne Schrift, der orangene Buchrücken als einziges Farbelement runden den Hingucker ab. Mich packt sowas. Ich will wissen, wer sie ist und was für eine Geschichte sie zu erzählen hat.

Monatsrückblick – April 2019

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Das war auch schon wieder der April. Der Monat hat uns einige schöne warme Tage beschert und jetzt ist alles tatsächlich grün. Bei uns beiden ist wie immer viel los. Doch arbeiten wir beide an großen Themen, die uns wichtig sind. Dass wir trotzdem zum Lesen kommen, ist fast ein kleines Wunder. Dabei fing der Monat ganz besonders an: MOKA Magazin hatte zum Geburtstagsbrunch eingeladen und es war ein ganz besonderer Vormittag mit vielen inspirierenden und spannenden Frauen. Wir stellen sie euch weiter unten vor.

Alte weiße Männer – Sophie Passmann

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Als klar war, dass Sophie Passmann ein Buch über alte, weiße Männer schreiben würde, wurde ich im vergangenen Jahr sehr hellhörig. Die Kritik, die ihr deshalb bereits im Vorfeld entgegenschlug, schoss mir ebenfalls zunächst durch den Kopf. Noch ein Buch über privilegierte Männer? Ist die Literaturgeschichte nicht voll von Büchern, die die Perspektive des weißen, gebildeten, mächtigen Mannes wiedergibt und dadurch tradiert, ja quasi zur unumstößlichen Geschichtsschreibung macht?

Roman Die Aussprache von Miriam Toews neben Federn und Disteln auf Tisch

Miriam Toews – Die Aussprache

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Ein schreckliches Verbrechen bringt acht Frauen aus der Mennoniten-Kolonie in Bolivien zusammen. Erstmals in der Geschichte dieser religiösen Gemeinschaft sind es die Frauen, die nach einer Entscheidung, einem neuen Weg für sich suchen.
Denn ihnen und ihren Kindern ist Unsagbares angetan worden: Männer aus ihrer Gemeinde sind nachts in ihre Zimmer gestiegen, haben sie betäubt und sich – mal allein, mal zu mehreren – an ihren vergangen. Das jüngste Opfer war nicht einmal vier Jahre alt.

Dennis Gastmann – Der vorletzte Samurai

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Seit vielen, vielen Jahren ist Japan mein Traum-Reiseziel. Schon als Jugendliche haben mich das Land, die fremde Kultur und vor allem das Tempo dort fasziniert. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, doch nach der Lektüre von “Der vorletzte Samurai” von Dennis Gastmann denke ich wieder vermehrt darüber nach, einfach Flugtickets zu buchen.

Nicht durchgekommen | Abgebrochene Titel im März

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Nachdem Januar und Februar für mich lesetechnisch recht gut liefen, habe ich es geschafft, im März gleich mehrfach hintereinander danebenzugreifen. Oder anders ausgedrückt: Ich habe mehrfach Bücher begonnen, die mich gar nicht fesseln konnten und deshalb fast in eine Leseflaute gestürzt haben.