Roman Die Aussprache von Miriam Toews neben Federn und Disteln auf Tisch

Miriam Toews – Die Aussprache

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Ein schreckliches Verbrechen bringt acht Frauen aus der Mennoniten-Kolonie in Bolivien zusammen. Erstmals in der Geschichte dieser religiösen Gemeinschaft sind es die Frauen, die nach einer Entscheidung, einem neuen Weg für sich suchen.
Denn ihnen und ihren Kindern ist Unsagbares angetan worden: Männer aus ihrer Gemeinde sind nachts in ihre Zimmer gestiegen, haben sie betäubt und sich – mal allein, mal zu mehreren – an ihren vergangen. Das jüngste Opfer war nicht einmal vier Jahre alt.

Nicht durchgekommen | Abgebrochene Titel im März

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Nachdem Januar und Februar für mich lesetechnisch recht gut liefen, habe ich es geschafft, im März gleich mehrfach hintereinander danebenzugreifen. Oder anders ausgedrückt: Ich habe mehrfach Bücher begonnen, die mich gar nicht fesseln konnten und deshalb fast in eine Leseflaute gestürzt haben.

Kick Ass Women Buch über außergewöhnliche Frauen in der Geschichte

Mackenzi Lee – Kick-Ass Women

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Vorweg ein kleines Geständnis. Als ich von Suhrkamp neulich ein Paket mit mehreren feministischen und empowernden Büchern erhielt, dachte ich bei dem Titel “Kick-Ass Women. 52 wahre Heldinnen”: “Bitte nicht noch ein Abklatsch von ‘Good Night Stories For Rebel Girls’!”

Roman Mildred Pierce neben Teetasse

James M. Cain – Mildred Pierce

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Auf dem Klappentext von “Mildred Pierce” steht: “Der große Klassiker der amerikanischen Literatur”. Mir war dieser Roman aus den 40er Jahren bisher vollkommen unbekannt. Vor einigen Jahren hatte ich am Rande mitbekommen, dass es eine gleichnamige Serie mit Kate Winslet in der Hauptrolle geben würde, doch ist auch die nie so richtig in Deutschland angekommen – oder täusche ich mich hier?

Nell Leyshon – Der Wald

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Ihr Roman “Die Farbe von Milch” hat im vergangenen Jahr für eines Aufsehen gesorgt. Mir war Nell Leyshon davor nicht bekannt, doch die Dramatikerin und Autorin hat in den vergangenen Zwanzig Jahren etliche Romane und Theaterstücke geschrieben. Doch erst mit dem großen Erfolg von “Die Farbe von Milch” wurde sie vom Eisele Verlag für den deutschen Markt übersetzt.

Ich, Ophelia – Ein feministischer Blick auf Hamlet?

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Betrachtet man den literarischen Diskurs der letzten Jahre, so wird die weibliche Perspektive immer häufiger gefordert und bekommt vermehrt einen Platz in den Buchregalen eingeräumt. Gerade ist der neue Roman von Feridun Zaimoglu “Die Geschichte der Frau” erschienen, in dem der Autor zehn Frauen der Menschheitsgeschichte zu Wort kommen lässt – und ist direkt für den Leipziger Buchpreis nominiert worden.
Lassen wir es dahingestellt, dass hier ein Mann diese Vermittler- und Stimmgeber-Funktion übernehmen möchte.

Kinderbücher: Warum stark nie pink sein darf

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Ich lese gerade ein Kinder-/Jugendbuch mit einer weiblichen Heldin, die in den ersten Kapiteln in jedem zweiten Satz sagt: Ich bin nicht so (pink, oberflächlich, häuslich, ängstlich etc.). Ja, eine starke Figur, aber sie hat das ganze Buch über das Bedürfnis, sich von anderen Mädchen abzugrenzen. Ihre Heldenhaftigkeit basiert sehr stark auf dem Nicht-Mädchenhaft-Sein. Und das ärgert mich sehr. Warum muss sie sich so stark von anderen abgrenzen?