Nina Hundertschnee – Prof. Plumbums Bleistift

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Je älter das Goldkind wird, umso mehr Reihen begleiten uns über einen längeren Zeitraum. Während es in der Kindergartenzeit “Petersson und Findus” oder “Lieselotte”, die verrückte Postkuh waren, es war insgesamt beschaulich und eher bauernhoflastig. Inzwischen verbringen wir viele Stunden in der “Schule der Magischen Tiere”, begleiten “Die kleine Dame” oder besuchen “Das springende Haus”.

Licht über dem Wedding – Nicola Karlsson

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Bei diesem Buch kann ich ganz offen zugeben, dass ich es einzig wegen des Covers gelesen habe. Diese Frau, die mitten in der Bewegung festgehalten wurde, scharf und zugleich unscharf – dunkles Haar auf hellem Grund – fasziniert mich. Darüber die schlichte, moderne Schrift, der orangene Buchrücken als einziges Farbelement runden den Hingucker ab. Mich packt sowas. Ich will wissen, wer sie ist und was für eine Geschichte sie zu erzählen hat.

Alte weiße Männer – Sophie Passmann

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Als klar war, dass Sophie Passmann ein Buch über alte, weiße Männer schreiben würde, wurde ich im vergangenen Jahr sehr hellhörig. Die Kritik, die ihr deshalb bereits im Vorfeld entgegenschlug, schoss mir ebenfalls zunächst durch den Kopf. Noch ein Buch über privilegierte Männer? Ist die Literaturgeschichte nicht voll von Büchern, die die Perspektive des weißen, gebildeten, mächtigen Mannes wiedergibt und dadurch tradiert, ja quasi zur unumstößlichen Geschichtsschreibung macht?

Roman Die Aussprache von Miriam Toews neben Federn und Disteln auf Tisch

Miriam Toews – Die Aussprache

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Ein schreckliches Verbrechen bringt acht Frauen aus der Mennoniten-Kolonie in Bolivien zusammen. Erstmals in der Geschichte dieser religiösen Gemeinschaft sind es die Frauen, die nach einer Entscheidung, einem neuen Weg für sich suchen.
Denn ihnen und ihren Kindern ist Unsagbares angetan worden: Männer aus ihrer Gemeinde sind nachts in ihre Zimmer gestiegen, haben sie betäubt und sich – mal allein, mal zu mehreren – an ihren vergangen. Das jüngste Opfer war nicht einmal vier Jahre alt.

Nicht durchgekommen | Abgebrochene Titel im März

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Nachdem Januar und Februar für mich lesetechnisch recht gut liefen, habe ich es geschafft, im März gleich mehrfach hintereinander danebenzugreifen. Oder anders ausgedrückt: Ich habe mehrfach Bücher begonnen, die mich gar nicht fesseln konnten und deshalb fast in eine Leseflaute gestürzt haben.

Kick Ass Women Buch über außergewöhnliche Frauen in der Geschichte

Mackenzi Lee – Kick-Ass Women

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Vorweg ein kleines Geständnis. Als ich von Suhrkamp neulich ein Paket mit mehreren feministischen und empowernden Büchern erhielt, dachte ich bei dem Titel “Kick-Ass Women. 52 wahre Heldinnen”: “Bitte nicht noch ein Abklatsch von ‘Good Night Stories For Rebel Girls’!”

Roman Mildred Pierce neben Teetasse

James M. Cain – Mildred Pierce

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Auf dem Klappentext von “Mildred Pierce” steht: “Der große Klassiker der amerikanischen Literatur”. Mir war dieser Roman aus den 40er Jahren bisher vollkommen unbekannt. Vor einigen Jahren hatte ich am Rande mitbekommen, dass es eine gleichnamige Serie mit Kate Winslet in der Hauptrolle geben würde, doch ist auch die nie so richtig in Deutschland angekommen – oder täusche ich mich hier?