Nell Leyshon – Der Wald

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Ihr Roman “Die Farbe von Milch” hat im vergangenen Jahr für eines Aufsehen gesorgt. Mir war Nell Leyshon davor nicht bekannt, doch die Dramatikerin und Autorin hat in den vergangenen Zwanzig Jahren etliche Romane und Theaterstücke geschrieben. Doch erst mit dem großen Erfolg von “Die Farbe von Milch” wurde sie vom Eisele Verlag für den deutschen Markt übersetzt.

Ich, Ophelia – Ein feministischer Blick auf Hamlet?

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Betrachtet man den literarischen Diskurs der letzten Jahre, so wird die weibliche Perspektive immer häufiger gefordert und bekommt vermehrt einen Platz in den Buchregalen eingeräumt. Gerade ist der neue Roman von Feridun Zaimoglu “Die Geschichte der Frau” erschienen, in dem der Autor zehn Frauen der Menschheitsgeschichte zu Wort kommen lässt – und ist direkt für den Leipziger Buchpreis nominiert worden.
Lassen wir es dahingestellt, dass hier ein Mann diese Vermittler- und Stimmgeber-Funktion übernehmen möchte.

Kinderbücher: Warum stark nie pink sein darf

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Ich lese gerade ein Kinder-/Jugendbuch mit einer weiblichen Heldin, die in den ersten Kapiteln in jedem zweiten Satz sagt: Ich bin nicht so (pink, oberflächlich, häuslich, ängstlich etc.). Ja, eine starke Figur, aber sie hat das ganze Buch über das Bedürfnis, sich von anderen Mädchen abzugrenzen. Ihre Heldenhaftigkeit basiert sehr stark auf dem Nicht-Mädchenhaft-Sein. Und das ärgert mich sehr. Warum muss sie sich so stark von anderen abgrenzen?

Hüte dich vor der Bartfrau!

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Die Bartfrau von Katalina Brause ist für uns das erste Kinderbuchhighlight des Jahres. Und das vollkommen unerwartet. Nachdem uns der erste Band ihrer Tierreihe “Die Wüsten Tiere” nicht vollständig überzeugen konnte, haben wir uns bei diesem Buch kaum einigen können, wer es weiter vorlesen darf. So viel Spaß hatten wir damit.

Monatsrückblick Februar

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Es scheint sich etwas bei uns eingeschlichen zu haben, dass wir von Monat zu Monat ruhiger wurden. Hatten wir noch vor einem halben Jahr mindestens 2-3 wöchentliche Artikel hier, sind es inzwischen eher 1-2.
Lesen wir weniger? Sicherlich. Doch auch andere Dinge in unserem Alltag spielen eine Rolle.